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Menschen, Länder,
Abenteuer
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von Harald Scheuplein
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Arbeitsweise:
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Es werden alle Bilder vom Fotoarchiv des PC geholt, auch die, die vielleicht auf den ersten Blick nicht so gut sind. Erste Auswahl wird dann am PC in ein eigenes Arbeitsverzeichnis kopiert. Die Auflösung der Bilder sollte besser sein als der zur Präsentation benutzte Beamer, also meist besser als 1280 x 800 Pixel..
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Man kann keine feste Regel angeben, wie viele Bilder pro Minute die Präsentation enthalten soll. Das hängt von dem ab, was Sie vermitteln wollen. Wenn Sie Ruhe in der Schau haben wollen, z.B. bei Landschaftsaufnahmen, dann können schon mal nur 5 Bilder pro Minute sinnvoll sein. Bei einem hektischen Thema, z.B. Arbeit in der Fabrik am Fließband, können es aber auch leicht Bilder im Sekundenrhythmus sein. Die typische Zeitdauer ohne Spezialeffekte liegt zwischen 6 und 12 Sekunden je Bild.
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Die Präsentation wird komplett am PC z.B. mit der
M.Objects erstellt. Wichtig ist hierfür ein Bildschirm ausreichender Größe und Auflösung. Ich verwende dafür 1680 x 1050 und einen zweiten Bildschirm derselben Größe wo das fertige Ergebnis angeschaut werden kann. Also im linken Fenster läuft das Programm zum Erstellen und im rechten Fenster ist das fertige Ergebnis gleich während der Arbeit zu sehen. Später zum Präsentieren wird dieses Fenster dann mit dem Beamer an die Wand gestrahlt.
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Genauso wichtig ist, dass am PC eine gute Stereo oder 5.1 Surround Anlage angeschlossen ist. Schließlich müssen sie neben dem Bild ja auch den Ton kontrollieren. Kleine Boxen, wie sie üblicherweise direkt an die Soundkarte angeschlossen werden sind da weniger geeignet.
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Die erste Präsentation wird also am PC noch ohne Beamer erstellt. Der erste Betrachter sind Sie ja selbst. Sie müssen nun selbstkritisch beurteilen ob die Bilder, die Bildfolge, die Überblendungen und sonstigen Effekte, die Musik, die eventuell selbst gesprochenen Texte auch die beabsichtigte Wirkung auf den Zuschauer haben. Am PC ist dies sehr einfach. M.Objects unterstützt genau diese Vorgehensweise in seinem Programm. Sie können immer wieder leicht die Ausgabe der Präsentation auf dem zweiten Bildschirm betrachten und auf dem ersten Bildschirm die Korrekturen anbringen, solange, bis Sie selbst von dem überzeugt sind, was sie beabsichtigen zu präsentieren.
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Präsentieren heißt ja in der Regel vor einem gewissen Publikum, also mehrere Leute.
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Lassen Sie die Schau wenn Sie glauben fertig zu sein von jemanden begutachten (Freund, Freundin, Geschäftskollege) der nichts mit der Erstellung zu tun hat und möglichst auch nicht selbst solche Schauen erstellt. Nur dann erfahren Sie etwas über die Wirkung, die ihre Präsentation auf den Betrachter gemacht hat. Und diese Kritik prüfen Sie wohlwollend und arbeiten die Schau um.
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Nach 2 bis 3 Präsentationen im kleinen Kreis kommt dann die Premiere, wenn Sie Ihre Präsentation vor ihren Geschäftskollegen, im Fotoclub oder der Volkshochschule vorführen.
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Eine ganz wichtige Frage bleibt bei jeder Präsentation: wird der Text mit in die Präsentation eingearbeitet oder wird der Text live dazu gesprochen.eingearbeiteter Text bietet den Vorteil, dass Sie alles präzise planen können. Es gibt keine Versprecher und es gibt keine vergessenen Inhalte oder Inhalte zum falschen Bild. So machen es die Amateure.
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Der live gesprochene Text vermittelt dagegen mehr Authentität - hier trägt einer vor, der das selbst erlebt hat und mit seinen eigenen Emotionen unterlegt. So machen es die Profis
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